Versöhnung

Die Buße / Beichte feiert die Versöhnung mit Gott, wenn etwas in meinem Leben nicht gut gelungen ist.

"Ich spreche Dich los von Deinen Sünden im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes - Amen"

Jede/r Christ/in ist eingeladen, einmal im Jahr, besonders vor Ostern, vor dem Empfang eines anderen Sakraments (außer der Taufe) oder wann immer etwas nicht gut war, sein / ihr Versagen nicht nur mit betroffenen Mitmenschen zu klären, sondern auch Gottes Vergebung zu erfahren in der Feier der Versöhnung. Spender des Bußsakraments sind Priester und Bischöfe.

Beichtgelegenheit besteht in den Kirchen unserer Pfarrei:

  • samstags um 16 Uhr in Liebfrauen
  • und nach Vereinbarung mit einem unserer Priester

Der Mensch ist frei ...

  • Gutes und Böses zu unterscheiden
  • Gutes und Böses zu tun
  • Böses und nicht Gelungenes zu vergessen oder zu ver-drängen
  • Böses und nicht Gelungenes zu bereuen
  • Mitmenschen für Böses und nicht Gelungenes um Verzei-hung zu bitten
  • Gott für Böses und nicht Gelungenes um Verzeihung zu bitten

Gott nimmt - wenn wir uns ihm anvertrauen - von uns

  • jedes Misslingen
  • jedes Versagen
  • jede Schuld
  • und die damit verbundene seelische Belastung

Der Priester hört stellvertretend für Gott

  • unser Bekenntnis
  • unser Eingeständnis
  • unsere Ratlosigkeit
  • unsere Reue

und macht durch die Lossprechung, die er kraft seiner Weihe erteilen kann, Gottes Vergebung erfahrbar.

Die Zeichen

  • Die violette Farbe der Stola ...
  • Das Kreuzzeichen weist auf den Ursprung aller Vergebung: den Tod Jesu am Kreuz für alle Schuld der Menschen.
  • Die Handauflegung kann die Vergebung durch Gott körperlich spürbar machen.
  • Das Entzünden einer Kerze kann das Licht sichtbar machen, das durch die Vergebung durch Gott in der Dunkelheit meines Lebens neu aufleuchten kann.