Impulse zu den Sonntagen

...möchte die Pfarrei Liebfrauen Bochum hier anbieten:


24. Mai 2020 - 7. Ostersonntag

Renovabis braucht unsere Hilfe zu Pfingsten!

Aufruf der deutschen Bischöfe zur Pfingstaktion Renovabis 2020

Wenn Sie an Pfingsten keinen Gottesdienst mitfeiern können oder wollen, aber dennoch das Anliegen der Renovabis-Aktion 2020 über unsere Pfarrei unterstützen möchten, laden  wir Sie herzlich ein, unter Angabe des Zwecks "Renovabis-Kollekte" einen Betrag zu überweisen auf unser Kollektenkonto bei der Sparkasse Bochum - IBAN:

DE42 4305 0001 0042 4258 76


17. Mai 2020 - 6. Ostersonntag - 21. Mai 2020 - Christi Himmelfahrt

Himmelwärts - zu Gott
Himmelwärts - durch Jesus Christus
Himmelwärts - mit dem Heiligen Geist

Mit diesem musikalischen Impuls möchten wir - die Band geistREICH aus der Gemeinde Heilig Geist in unserer Pfarrei - Sie ganz herzlich grüßen.
Auch das Fest Christi Himmelfahrt muss in diesem Jahr ganz anders als gewohnt gefeiert werden - und doch gibt es große Hoffnung. Und nicht zuletzt heißt es im Liedtext

"Du machst uns leicht in schweren Zeiten"

Schöpfen wir daraus Kraft!

Bleiben Sie gesund

Jürgen Richter, Bandleader der Band geistREICH

10. Mai 2020 - 5. Ostersonntag - „Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt…“ (Joh 14,1)

Ich will
dem Weg folgen
auch wenn ich ihn
noch nicht kenne

 
Ich will
die Wahrheit glauben
auch wenn ich
noch Fragen habe

 
Ich will
das Leben feiern
auch wenn mich
noch Zweifel befallen

 
Denn
Weg, Wahrheit, Leben
haben für mich einen Namen:
Jesus Christus
- Gott ist mit uns!

 

Sr. Charis Doepgen OSB

Das sagt der auferstandene Jesus Christus zu seinen Jüngern, die noch ganz erfüllt sind von den Ereignissen der letzten Tage und Wochen in Jerusalem. Ihr Herz ist verwirrt vor Angst und Unsicherheit auch vor der Zukunft. Wie geht es weiter…

Möglicherweise befinden auch wir uns gerade in einer ähnlichen Situation: haben noch die schlimmen Bilder aus den verschiedenen Teilen Europas im Gedächtnis. Schon geht es um Lockerungen in der Krise, was ist richtig, wie geht es weiter…

In dieser Situation versucht Jesus den Jüngern etwas von seiner Gelassenheit und Zuversicht, von seinem Glauben an den guten Gott zu schenken. Der Unsicherheit und Verzagtheit setzt Jesus die Stärke des Glaubens entgegen: „Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen…“ (Joh 14,12).

Wenn wir ab dieser Woche wieder mit Gottesdiensten in unseren Kirchen beginnen, können wir uns gegenseitig im Glauben und im Vertrauen an den stärken lassen, der von sich sagt:

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!“ (Joh 14,6)

Nur Mut!

Andrea Liedmann

3. Mai 2020 - 4. Ostersonntag - Ich bin die Tür …

… sagt Jesus Christus von sich. Häufig ver­wendet er Gegenstände des Alltags als Bilder, um sich selbst zu erklären. Und wenn wir auf die vielen Türen sehen, durch die wir täglich gehen, und diese ein wenig näher be­trachten, dann verstehen wir ihn immer besser.

Türen gehören zu unserem Leben wie Feuer und Wasser, Erde und Luft; ganz vielfältig und ganz unterschiedlich:

  • die alltäglichen Türen wie die Haus- oder Woh­nungs­tür,
  • die Tür des Schlafzimmers und des Wohnzimmers,
  • die Tür des Badezimmers und der Küche,
  • die Autotür …;

aber auch …

  • die automatisierte Glastür eines Ein­kauf­szen­trums oder
  • die geschlossene Tür einer Intensiv­station,
  • ein rustikales Gartentürchen oder ein verwitter­tes Kirchenportal,
  • die vergitterte Pforte eines Ge­­fängnisses oder
  • die gut gesicherte Tür zum Tresorraum einer Bank.

Zwischen all den Türen, die wir im Laufe der Zeit aufmachen oder zuschlagen, ganz fest ver­rammeln oder einfach sperrangelweit offen stehen lassen, gibt es diese eine besondere Tür, die den Namen Jesus Christus trägt.

Eine Tür verschließt einen Raum, den niemand betreten soll. Christus ist diese Tür.

  • Er schützt den ganz privaten Raum in uns, zu dem die Menschen mit ihren Erwartungen und An­sprüchen keinen Zutritt haben, in dem uns nie­mand verletzen kann.
  • Er ist einverstanden, wenn wir mitunter die Tür hinter uns zuzumachen, um ganz für uns zu sein.
  • Er gönnt uns, dass wir Ruhe haben, um einmal ganz ungestört das tun, was wir gerne tun möch­ten.

Eine Tür öffnet sich, damit wir einem Raum be­treten können, in dem uns Neues erwartet. Christus ist diese Tür.

  • Er ist die Tür zu Gott, der die Liebe ist: als ihn ein­mal der Apostel Philippus bittet, ihm den Weg zu Gott zu zeigen, antwortet er: wer mich sieht, sieht den Vater.
  • Er ist die Tür zu den Menschen, die der Liebe be­dürfen: durch ihn bekommen wir Zugang zu den Mitmenschen, wenn auch wir Menschen­­freun­de sind und Nächstenliebe leben wie er.
  • Er ist die Tür zu uns selbst, die wir von ihm ge­liebt sind: im Vertrauen auf ihn können wir eintreten in das Innere unseres Herzens, auch wenn wir verschlossen bzw. eingekerkert sind durch Krankheit, Ängste, Einsamkeit oder ver­lorenes Vertrauen.

„Ich bin die Tür“ sagt Jesus von sich (Joh 10,9).

Es ist wichtig, mit ihm im Glauben verbunden zu sein. Und es ist ein guter Vorsatz, diese Tür täglich zu öffnen, um zu erfahren, dass er sich auf uns einlässt, wenn wir ihn bei uns ein­lassen.

Pastor Ulrich Kosch

19. April 2020 - Weißer Sonntag

osterspaziergang

in aussichtsloser nacht
ein totenlicht ans grab bringen
aufbruchstimmung am wegrand
es knospen die kreuzblütler
wer aber wälzt
den stein vom herzen
der neue morgen öffnet mir
engelgleich die augen
bei licht besehen
ist das grab kein endlager mehr
überwältigt betrete ich
den aufwachraum ins unbegrenzte

Andreas Knapp

Liebe Schwestern und Brüder in unserer Pfarrei:

Die Worte von Andreas Knapp sprechen von dieser kleinen, aber dennoch alles verändernden Hoffnung, die seit Ostern uns aufleuchten will.

Wir haben ein Osterfest begangen, das wir so schnell nicht vergessen werden. Manch einer, mit dem ich in den letzten Tagen gesprochen habe, sehnt sich nach Gemeinschaft, nicht nur, aber ganz besonders in der Liturgie. Es wird sich in den nächsten Tagen und Wochen zeigen, welche Schritte wir gehen können. Ich kann nur hoffen, dass wir nicht mehr sehr lange warten müssen. Davon abgesehen können wir Ostern dennoch als Hoffnungsfest begehen und anderen Hoffnung und Mut machen.

  • Anderen ein Licht entzünden, bei denen scheinbar Dunkelheit im Herzen herrscht.
  • Den Stein da wegwälzen, wo andere keine Kraft mehr haben.
  • Die Augen derer öffnen, die keine Perspektive mehr haben.


Christus ist auferstanden! Er ist wahrhaft auferstanden! Vielleicht kann uns dieser alte Gruß, den ab diesem Sonntag nun auch unsere Schwestern und Brüder in den orthodoxen Kirchen einander zurufen, unsere Begegnungen (und seien sie noch so sehr auf Distanz) ebenfalls erhellen und uns daran erinnern, dass wir nicht alleine sind.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine weiterhin gesegnete Osterzeit im Licht des Auferstandenen!

Ihr und Euer

Kaplan Robert Hilger

9.-13. April 2020 - Ostern

Liebe Mitglieder der Pfarrei Liebfrauen Bochum,

„Gott geht uns voraus“ – diese Zusage kann uns gerade in dieser schwieriger Zeit Mut machen.

Mit diesem Ostergruß möchten wir alle Katholikinnen und Katholiken im Bochumer Osten und Norden dazu einladen, zusammen zu stehen und sich zu Hause um das Osterlicht zu versammeln.

In diesen Tagen möchten wir dabei besonders an alle Menschen, die von der Corona-Pandemie betroffen sind, denken und für ihre Gesundheit beten. #osternzuhause

Wir wünschen allen Pfarreimitgliedern ein frohes Osterfest sowie Gesundheit und Gottes Segen.

Ihr Pfarrgemeinderatsvorstand
Aleksandra Weinzettel - Christine Schlüter
Christian Schnaubelt - Pater David Ringel OCist

Ich wünsche Ihnen und Euch ein gesegnetes Feiern des Leidens, Sterbens und der Auferstehung unseres HERRN!
Auch wenn wir es in diesem Jahr nicht so tun können, wie wir es immer gewohnt waren, wollen wir diese Tage mit Zuversicht und Hoffnung feiern!
Die österliche Botschaft, die sich gleichsam in der erwachenden Natur wiederspiegelt, bleibt bei allem Schweren fest bestehen: Das Leben siegt - Christus vincit!
Der HERR ist Sieger über Sünde und Tod - Seine Auferstehung wollen wir gerade jetzt besonders verkünden!
Euch/ Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Osterfest
 

5. April 2020 - Palmsonntag:


Der Ausfall der Palmsonntagskollekte am 5. April gefährdet die gesamte Arbeit im Heiligen Land

- das beklagt der Der Deutsche Verein vom Heiligen Lande (DVHL) - mehr dazu hierWie schon bei der Misereor-Kollekte laden wir daher herzlich ein, unter Angabe des Zwecks "Palmsonntagskollekte" einen Betrag zu überweisen auf unser Kollektenkonto bei der Sparkasse Bochum - IBAN: DE42 4305 0001 0042 4258 76


29. März 2020 - 5. Fastensonntag:

Warten auf Godot

Liebe Schwestern und Brüder,

„Warten auf Godot” ist ein Theaterstück aus der Feder des Jahrhundertschriftstellers Simon Beckett. Dort wird beschrieben, wie die beiden Protagonisten Estragon und Wladimir auf einen Herrn namens Godot warten. Jedoch erscheint dieser nicht, sondern lässt sich über mehrere Tage hinweg immer wieder durch einen Botenjungen entschuldigen und erscheint schließlich überhaupt nicht mehr. Stattdessen wird im Stück die absurde und sinnlose Situation beschrieben und welche grotesken Blüten sie hervorbringt.

An dieses Stück musste ich denken, während ich das Sonntagsevangelium meditiert habe. Es ist die Erzählung von der Auferweckung des Lazarus (Joh 11,1-45, nachlesen können Sie sie hier). Dort warten seine Schwestern Maria und Marta sehnsüchtig auf Jesus, damit dieser ihren todkranken Bruder heilen möge. Wie Estragon und Wladimir erscheint ihnen ihr Warten sinnlos, denn Jesus kommt nicht bzw. zu spät und Lazarus stirbt schließlich.

Wir finden sowohl bei „Warten auf Godot” als auch im Evangelium eine menschliche Grunderfahrung: Das Warten. Wir warten auf alles Mögliche. Wir warten an der Kasse. Wir warten im Stau. Wir warten an einer Ampel. Wir warten aber auch auf weniger banale Dinge, wie z.B. auf das Kommen eines geliebten Menschen, auf die Diagnose beim Arzt, auf das Ergebnis einer Klausur - auf Menschen und Dinge, die Bedeutung für uns und unser Leben haben. Ganz aktuell warten wir auf das Ende der Corona-Pandemie.

Wir warten und manchmal erscheint auch uns das Warten sinnlos, so wie Estragon, Wladimir, Maria und Marta. ABER: im Gegensatz zu Simon Becketts Stück endet Marias und Martas Warten nicht in der Sinnlosigkeit. Christus kommt schließlich doch. Und er kommt nicht nur, sondern er erweckt Lazarus von den Toten. Hierin steckt eine weitere Grunderfahrung, die wir als Menschen machen und die unmittelbar mit dem Warten zusammenhängt: Die Hoffnung!

Ich persönlich habe die Hoffnung, dass etwa die Corona-Krise möglichst bald abklingt und dass sie mich, meine Lieben und möglichst viele Menschen verschont. Ja, die Hoffnung kann auch trügen. Ich weiß nicht, ob sich diese Hoffnung erfüllt. Es kann gut sein, dass ich mich noch mit dem Virus anstecken werde. Aber ganz gleich, wie die Sache ausgeht - ich habe eine große Hoffnung. Sie liegt in dem, auf das ich, wir alle, die ganze Christenheit wartet: Ostern. Ich hoffe darauf, dass Christus mich und uns alle von der Schuld und vom Tod befreit. Und ich hoffe, dass Christus wie zum Lazarus auch zu mir einst sagen wird: „Johannes, komm heraus!”

Deshalb warte und hoffe ich auf Ostern. Auf was warten und hoffen Sie?

Ich wünsche Ihnen in diesen Tagen eine gute Gesundheit und Gottes reichen Segen,

Johannes Geis, Pastoralreferent

22. März 2020 - 4. Fastensonntag:

Gib Frieden!

Der kommende 5. Fastensonntag ist der MISEREOR-Sonntag. Dazu schreibt der MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel:

Liebe Leserin, lieber Leser,
was sind Voraussetzungen für ein friedliches Miteinander verschiedener Kulturen und Religionen? Wie können wir persönlich zu dauerhaftem Frieden beitragen? Gemeinsam wollen wir mit der diesjährigen Fastenaktion darauf Antworten finden.
Mit den Ländern Syrien und Libanon stellt MISEREOR eine Region in den Mittelpunkt, die von großer kultureller und religiöser Vielfalt geprägt ist – aber auch von Krieg. In diesem Umfeld unterstützen MISEREOR-Partnerorganisationen Menschen vor Ort, Kraft für den Alltag und neue Hoffnung für die Zukunft zu schöpfen. Dabei sind Bildung und psychosoziale Hilfe Grundsteine für ein friedliches Miteinander.
Stärken Sie mit uns das Engagement der Menschen in Syrien, im Libanon und in Deutschland für eine freie, offene und gerechte Gesellschaft. Damit Frieden für alle wachsen und dauerhaft bestehen kann.

Da wir keine Kollekte halten können, laden  wir alle, die dennoch das Anliegen der Misereor-Aktion 2020 über unsere Pfarrei unterstützen können und wollen, herzlich ein, unter Angabe des Zwecks "Misereor-Kollekte" einen Betrag zu überweisen auf unser Kollektenkonto bei der Sparkasse Bochum - IBAN: DE42 4305 0001 0042 4258 76

Dazu sagt Erzbischof Burger aus Freiburg: